Kleine Vogelspinne in der Oranienbaumer Heide

Seltener Anblick verleiht Spinnenfreunden leuchtende Augen

Die Gemeinde Tapezierspinne - Atypus affinis wurde am 25. Oktober in der Oranienbaumer Heide gesichtet. Ein kleines Highlight für Primigenius-Mitarbeiterin und Spinnenfreundin Claudia Walter, die ihren Fund auch gleich fotografisch festgehalten hat.

Die Gemeine Tapezierspinne ist ca. 1cm groß und gehört zu den Vogelspinnenartigen. Ihre großen, nach vorne gerichteten Kiefernklauen lassen die Europäische Spinne des Jahres 2013 gefährlich aussehen. Sie ist in den Rote Listen von Deutschland und Sachsen-Anhalt als gefährdet eingestuft. (jd/28.10.13)

Gemeine TApezierspinne
Atypus affinis

Hochwasser im Wulfener Bruch

Danksagung an alle Helfer und Unterstützer!

Wir, die Mitarbeiter der Primigenius gGmbH, möchten uns bei all denen bedanken, die uns in den letzten Tagen zur Seite standen und mit angepackt haben. Durch Ihre/Eure Hilfe konnte ein Großteil der Tiere unseres Betriebes im Wulfener Bruch gerettet werden. Besonderer Dank geht an: Das Technisches Hilfswerk Lüdinghausen, DLRG Wasserwacht Köthen, Wasserwehr Bitterfeld, Agrargesellschaft Wulfen, Drosaer Landwirtschaft eG, Ökodomäne Bobbe, Lothar Huth (Gemeinde Osternienburger Land und Einsatzstab), Einwohner der Gemeinde Wulfen, Mitglieder des NABU RV Köthen, Mitarbeiterinnnen der AG Tischew der Fachhochschule Anhalt, Janet und Thomas Wick, Familie Uwe Müller, Uwe Knöfler, Ingolf Todte, Bernd Packendorf, Raffael Nitsch, Nicole Naumann, Familie Sabarth-Wogram, Dr. Reinhard Bange (Veterinäramt ABI), Frau Dr. Meyer (Tierärztin Osternienburg) und viele, viele andere.... 

Natürlich wiegt der Verlust der verlorenen Tiere schwer. Auch müssen wir uns den Fehler eingestehen, nicht früh genug gehandelt und die drohende Gefahr unterschätzt zu haben. Letztlich werden wir unsere Lehren aus den Erfahrungen der vergangenen Tage ziehen. Es wird weiter gehen! (jn/aw/18.06.13)

Pferde

Amphibienschutz in Kleinzerbst

Wanderbewegungen waren in diesem Jahr sehr hoch

"Im Jahr 2012 habe ich 266 Individuen gezählt. Da sind es in diesem Jahr mit über 800 Exemplaren schon ganz andere Dimensionen", stellte Frank Unger fest. Er betreute auch 2013 den ca. 200 m langen Amphibienschutzzaun in Kleinzerbst. Dieser war in zwei Teilabschnitten am Ortsausgang in Richtung Aken entlang der Straße aufgestellt. Seit Anfang April fanden sich hier vor allem Erdkröten, drei Teichmolche und ein Laubfrosch ein. (jd/31.05.13)

Erdkröten

Liste der Amphibienfunde zum Download
Amphibien Kleinzerbst 2013.pdf
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Müllsammelaktion in Klietzen

Nach einer Stunde war der Hänger schon voll

Eigentlich sollte die mit einer Schneeglöckchenexkursion kombinierte Müllsammelaktion im und am Klietzener Busch am Sonnabend, dem 9.3.2013 von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr gehen. Wir sechs NABU-Aktivisten fanden jedoch mehr Müll als gedacht, so dass die geplante Transportkapazität schon bald erschöpft war. Daher mussten wir an diesem Tag eher Schluss machen. An dieser Stelle nochmal einen besonderen Dank an Peter Baber, der uns seinen Hänger zur Verfügung gestellt und sich um die Entsorgung gekümmert hat.

 

Müll-Aktivisten
Hänger voll - was nun?

Da immer noch viel Müll rumliegt, beschlossen wir gleich, die Aktion im nächsten Jahr zu wiederholen. Dazu laden wir jetzt schon alle ein. Die fleißigen Helfer werden wieder mit dem Anblick wunderschöner Schneeglöckchenteppiche belohnt werden. (jd/23.04.13)

Mitgliederversammlung des NABU RV Köthen e.V.

Mit vorheriger Wanderung zum Quellbusch

Zu unserer diesjährigen Versammlung hatten wir uns drei Besonderheiten vorgenommen:

  1. Wir wollten zum Quellbusch wandern.
  2. Wir wollten den formalen Teil in einer Stunde schaffen.
  3. Es sollte Freibier geben!

 

Vorweg: Wir haben es geschafft!

 

Und so kam es:

 

Gegen 17.00 Uhr ging es in der Zehmitzer Gaststätte Vogel los. Unter der Führung von Matthias Wimmer begab sich eine stattliche Zahl an Gästen und NABU-Mitgliedern auf den Weg zum Quellbusch.

Zehmitz- Quellbusch - Zehmitz sollte in 90 Minuten zu schaffen sein, wenn man den Weg kennt.

Wenn nicht, so kann die Fuhne mit ihren zahlreichen Gräben, wie ich leider selber feststellen musste, einem ganz schön in die Quere kommen.

Die Route über die Wiesen und entlang der Koppeln war ziemlich nass (stellenweise lag noch Schnee), feuchtigkeitsfestes Schuhwerk von Vorteil. Rehe und Hasen wunderten sich bestimmt über die eilig dahin schreitende Menschengruppe.

Bei zahlreichen Fragen zum Quellbusch, zum NABU, zu unserem Regionalverband und zum Naturschutz an sich wurde der Weg jedoch nicht lang. Und unser Mitglied Matthias Wimmer sowie unsere Vorsitzende Alexa Sabarth nahmen sich jeder Frage an.

 

Vielen Dank an Heiko Rebsch und Matthias Bartl für den anschließend in der MZ veröffentlichten Artikel.

 

Kurz nach 18.30 Uhr begannen wir dann in der Zehmitzer Gaststätte Vogel mit der eigentlichen Mitgliederversammlung. Tagesordnung, Versammlungsleiter, Rechenschaftsberichte, wichtige Beschlüsse wurden straff abgehandelt und das fast tatsächlich in der vorgegebenen Stunde.

Im gemütlichen Teil sahen wir uns in einer kleinen Diaschau Bilder aus dem vergangenen Jahr an, so z. B. von unserer Obstbaumpflanzaktion. Es gab statt Freibier für jeden zwei Freigetränke (denn nicht jeder mag Bier) und für den hungrigen Magen fand sich auch noch etwas.

 

Danke an Matthias Wimmer für seinen Einsatz und wir freuen uns schon auf das Grillfest am Quellbusch am 30. April! Vielleicht macht ja der Botanische Arbeitskreis einen Quellbusch-Wildkräutersalat zu diesem Anlass? (mg/26.04.13)

MV-Wanderung
Wanderer im Sumpfland

Gespräch mit UHV Taube Landgraben und uWB

Wie kann die Gewässerunterhaltung im Wulfener Bruch ökologischer werden?

Am 25.2.13 trafen sich in Schönebeck Vertreter von Unterhaltungsverband (UHV) Taube Landgraben, der unteren Wasserbehörde, der unteren Naturschutzbehörde, der Primigenius und des NABU Köthen zu einer Gesprächsrunde über die Gewässerunterhaltung im Wulfener Bruch. Am Ende einigten sich die Beteiligten darauf, in einem Teilabschnitt die Abfuhr des Mahdgutes, das bei der Grabenpflege anfällt, zu proben. Die dafür anfallenden Kosten müssen über Projektmittel beschafft werden, da sie nicht im gesetzlichen Rahmen der Unterhaltung liegen. Zudem ist noch offen, was mit dem anfallenden Mahdgut passiert. Auf einem anderen Abschnitt wird der UHV schon in diesem Jahr eine kammartige Unterhaltung testen.

 

Die noch offenen Fragen und weitere mögliche Maßnahmen sollen in der nächsten Gesprächsrunde - vielleicht schon im Mai - geklärt werden.

Unterhaltener Graben im Wulfener Bruch
Unterhaltener Graben im Wulfener Bruch

Der NABU Köthen kämpft seit vielen Jahren dafür, dass die ökologischen Belange bei der Gewässerunterhaltung mehr berücksichtigt werden. Im Juni 2012 überreichten wir deshalb eine Liste mit konkreten Vorschlägen zur Verbesserung der Unterhaltung. Leider ging der UHV im aktuellen Gespräch in keiner Weise auf diese Vorschläge ein. (jd/23.04.13)


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